Rennbahn-Training 01|2012

Heute war Evitas erstes Rennbahntraining in diesem Jahr auf der Rennbahn in Waltershofen. Es hatte sich gezeigt, dass es richtig war, ihr die 100 Tage Pause nach der Läufigkeit im April zu geben: Sie war hoch motiviert und legte einen grandiosen ersten Trainingslauf über 480 Meter ab. Dass sie schnell rannte, haben wir alle gesehen, doch  wie schnellwar sie?

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Da die Breisgauer seit diesem Jahr auch beim Training die Zeit nehmen, konnte ich auch zum ersten Mal schwarz auf “grün” Evitas Geschwindigkeit sehen:

31:67  Sekunden – klasse!!!

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Es war ein Trainingslauf im solo, also ohne Begleithunde! Sie war wirklich schnell!

Dieses Ergebnis zeigt, dass sie wirklich gut trainiert ist. Zum Vergleich: An der Schweizer Meisterschaft Juni 2012 sind die Magyar Agars Zeiten von 33 und 34 Sekunden auf 480 m gelaufen (Endlauf Seite 8). Das regelmäßige Training mit unseren 10-km-Bike-Runden tun Evita offensichtlich gut!

Bin stolz auf meine Rennsemml!.

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Allerdings muss bei Evita immer alles ganz genau stimmen, sonst hat sie überhaupt keine Lust, diese Runde mit dem Fell-Lappen zu drehen. Es hat sich gezeigt, dass sie nur dann voll dabei ist und Spaß daran hat, wenn sie den “Hasen” wirklich sieht. Der Hasenzieher muss Evita immer eng ziehen. Verliert sie den “Hasen” aus den Augen, ist ihr das zu langweilig und sie kommt lieber zu mir schnurstraks zurück. Ihre Bindung zu mir ist sehr stark. Doch darüber bin ich sehr froh, denn nur so habe ich die Gewähr, dass ich Evita auch auf freiem Feld immer abrufen kann.

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Rennbahn-Training 01|2012
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3 thoughts on “Rennbahn-Training 01|2012

  1. Salut Helga!

    Kann Dich trösten – ist für mich auch noch Neuland 😉
    Du weißt ja, wenn man immer nur Gebrauchshunde gehabt hat, dann ist das was ganz anderes. Windhunde (so empfinde ich das bei Evita) haben etwas Katzenhaftes: Ihre Selbstständigkeit im Charakter und die Geschmeidigkeit & Geschwindigkeit in der Bewegung! Einfach fazinierend!

    Denke, dass DOBes auch hinter dem “Häsi” herflitzen würden. Hab’s mit Aramis leider nie versucht… aber Deine Mädels würden sicher “abgehen”! Die meisten Vereine bieten jedes Jahr ein “Stuppi-Rennen” an, da könnt Ihr ja mal schauen gehn.

    Eigentlich wollte ich ja gar keine Rennlizenz mit Evita machen…
    Rennen sind einfach etwas anderes als Trainings, da kann man mir sagen, was man will.
    Hatte und habe Respekt vor den Verletzungen, die sich die Hunde bei diesen hohen Tempi zuziehen können – immerhin laufen die Hunde einen Schnitt von knapp 60 km/h (Evita ist am Sonntag einen Schnitt von 54,56 km/h gelaufen!). Weißt Du, und das geht immer links herum. Da wirken enorme Zentrifugalkräfte auf die Gelenke, Sehnen und Knochen…
    … aber nette Kollegen meinen, ich soll’s mir doch überlegen – sie meinen dafür, dass Evita in ihrem ganzen Leben erst 10 Mal auf der Rennbahn war, hat sie es anscheinend voll im Griff. Sie läuft wohl die Ideallinie und das in einem unheimlichen Tempo!
    Naja, mal sehen – on vera, wie man so schön sagt.

    Liebe Grüße, Bettina

  2. Pingback: Vorerst keine Rennbahn für Evita « The Magyar Agars'

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