Zahnüberzug “Bite-Guard” als Beißschutz

Sicherheit für den Mensch – Freiheit für den Hund

Schäferhund mit blauem Spielzeug im Fang. Man muss schon sehr genau hinsehen, um zu entdecken, dass dieser Hund eigentlich gar nicht “richtig” zubeißen kann! 😉

Seit ich im DOBeDiary von der genialen Erfindung des Thermoplast Beißschutzes “Bite-Guard” berichtet habe, ist mehr als ein Jahr vergangen – Zeit genug, diese Präventionsmaßnahme auf Herz und Nieren zu testen. Inzwischen liegen Expertenberichte vor, viele zufriedene Kunden bestätigen die Qualität und die Schweizerische Nationalratskommision gibt grünes Licht für den innovativen, art- und tiergerechten Hunde-Beiß-Schutz.

Berichte mit beißscharfen Hunden, die den Figuranten am bloßen Arm mit dem Thermoplast-Überzug “Bite-Guard” attakierten, bestätigen, dass durch diesen Beißschutz anstelle tiefer Reißwunden lediglich “einige Druckstellen sichtbar blieben.” [Dr. sc. Dennis C. Turner Direktor I.E.T]. Nachfolgendes Ergebnis lieferte das Diensthundewesen der Stadtpolizei Zürich:

– Üblich grosser und schmerzhafter Beissdruck entfällt.
– Kunststoffmaterial lässt zusammen mit Speichel den Fang abrutschen

– Lediglich von den Molaren blieben an Armen leichte Kratzer zurück

– Prellungen auch zu späteren Zeitpunkt keine an den Armen sichtbar

– Hund zeigt viel entspannteres Verhalten als mit einem Maulkorb.

In diesem Fall wurde ebenfalls mit drei erfahrenen Polizeihundeführern am bloßen Unterarm getestet.


Bei korrekter Anpassung bildet sich ein Vakuum und der Zahnüberzug legt sich
– ohne dass er vom Hund abgestreift werden kann – über die Zähne.

Ganz aktuell hat sich letzte Woche der deutsche Tierschutzbund am 16. November 2010 zum Einsatz des “Bite-Guard” geäußert:

Durch den Einsatz des Saciri TM
– können bissige Hunde mit den Eckzähnen nicht in die Haut eindringen […]
– können sich Hunde artgerechter verhalten als mit Maulkorb […]
– ungestörter hecheln, trinken, weiches Futter fressen, Gegenstände apportieren […]
– Zähne können vor Abnützung geschützt werden […]

Ein therapeutischer, sehr erfreulicher „Nebeneffekt“ besteht zudem darin, dass der Hund aufgrund des nicht eingetroffenen Erfolgserlebnisses, die ungewollte Handlung (Beißen) mit der Zeit immer mehr unterläßt. Kunden mit einem „Rudel“ von Hunden berichten von diesen Erkenntnissen, die auch dominante Hunde nun viel eher wieder mit anderen spielen läßt. David Krüger, Président de l’Association Suisse des Comportementalistes Canins (Präsident der Schweiz. Gesellschaft für Verhaltenstherapeuten für Hunde), hat den Zahnüberzug ausgiebig während mehreren Monaten an seinem eigenen Hund Lewis, einer Deutschen Dogge, getestet.

Ebenso positiv äußerte sich der deutsche Tierschutzverein Mannheim e.V., der von einer “bahnbrechenden Erfindung” sprach. Der unter Hundefreunden bekannte Autor kynologischer Fachbücher und Hundeerziehungsberater Jan Nijboer ist der Meinung, dass eine “kritische Betrachtung der weiteren Nutzung des Maulkorbs” unerläßlich ist.

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News und weitere Informationen aus erster Hand findet man auf der Website von Tim Saciri, www.saciri.ch. Dort wird man sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass neben dem Maulkkorb diese viel tierfreundlichere, die Lebensqualität steigernde Möglichkeit des Zahnüberzuges, im Schweizerischen Hundegesetzt Einzug hält.
Noch Ende dieses Monats wird in der Schweiz definitiv über das Hundegesetz bestimmt. Viele Experten stehen dahinter und hoffen um jede weitere Unterstützung in diese Richtung.

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