Adieu Aramis

Mémoire – enfin sur son champ


Heute vor drei Jahren, am 19.10.2007 hatte Aramis glückselig seine erste Magendrehung nach einer erfolgreichen OP überlebt und gestern vor zwei Monaten, am 18.08.2010 ist Aramis dem Kampf gegen seine zweite Magendrehung qualvoll unterlegen.

Der heutige 19. Oktober 2010 ist ein grauer, kühler Tag, gerade noch fünf Grad Celsius. Man riecht förmlich den Winter. Und doch wäre es genau Aramis Tag gewesen, denn er liebte diese Temperaturen – endlich wieder frisch genug, die Bauern haben den Wiesen den letzten Schnitt verpaßt, die Maisfelder zum Teil geerntet – my RUNNING-DOBe, alles lädt zum Laufen ein!

Wir haben ganz bewußt diesen heutigen Tag gewählt, um am Morgen zum Gedenken an Aramis seine Asche über sein Lieblingsmäusebuddelfeld zu streuen. Es war sehr ergreifend…

Adieu Aramis!
Lauf’ Aramis, lauf’ ein Stück voran!

Et attends-nous. Nous ne sommes pas loin.
Juste de l’autre côté du chemin.

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5 thoughts on “Adieu Aramis

  1. Pingback: Du hast gekämpft bis zum Schluß « BettinaMetzler.de/DOBeDiary

  2. By By Aramis, nun bist Du an einem schönen Ort und Du triffst ganz bestimmt wieder Freunde von Dir! Auch wir werden Dich nicht vergessen!
    Marlise, Peter und Lia

  3. Liebe Marlise, Helga & Melanie!

    Danke für Eure lieben comments.
    Es war für mich eine ganz und gar intensive Art, nochmals ganz bewußt an die vielen wertvollen Stunden mit Aramis zu denken. Viele Bilder erscheinen in solch einem Augenblick: Auf diesem Feld war Aramis einfach nur frei und glücklich. Er ist darübergepest und hat nach Herzenslust Mäuse gebuddelt!
    Der Moment während des Ausstreuens war sehr emotional. Wieder fühlte ich diesen Schmerz, dann aber auch eine tiefe Erleichterung, dass ich ihn hierher zurückbringen durfte…

    Jetzt geht es mir wesentlich besser!
    Irgendwie lebt Evita auch in Aramis weiter. Es ist faszinierend, obwohl sie ein Windhund ist, liebt sie es UO-Übungen zu machen! Sie will mir dabei richtig gefallen. Oft hat sie Aramis bei der UO zugesehen.
    Gestern ist sie zuerst ganz dicht bei mir geblieben und hat geschnuppert. Dann hat sie einen übriggebliebenen Maiskolben gefunden, hat ihn geschnappt und ist mit riesigen Galoppsprüngen übers ganze Feld gerannt.

    Bettina und Evita mit Aramis im Herzen

    Je länger ich darüber nachdenke, wird mir bewußt, dass mir diese Art des Abschiedes einen Großteil des Schmerzes durch ein Glücksgefühl ersetzt hat. Nun können wir den Ritter immer besuchen, wenn wir zu seinem Feld laufen und in die Ferne blicken – wunderbar!

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