Evita schnuppert Rennbahnluft 01|2010

Heute, am 12. Juni 2010 durfte Evita mit knapp achteinhalb Monaten zum ersten Mal ein kleines Rennbahn-Training absolvieren. Selbstverständlich nur eine Kurzstrecke, die Gerade von den Boxen bis in die erste Kurve.


Da es sich bereits gestern Abend und auch heute Früh zeigte, dass Aramis einen guten Tag haben wird, habe ich mich kurzentschlossen ins Auto gesetzt und bin mit Evita nach zum WRK nach Kleindöttingen gefahren.

Evitas Züchterin, Désirée Singenberger war mit Evitas Wurfgeschwistern auch vor Ort und hat Evita & mir einen kleinen Einführungskurs gegeben – es war schließlich unser beider “ERSTES MAL” – auch ringsherum haben wir von überall her kleine Tipps erhalten. Es ist besonders am Anfang einfacher für einen jungen Hund, wenn die Bezugsperson am Ende der Bahn steht – weglaufen fällt eher schwer, deshalb gab ich Evita an Désirée zum Starten.

Evita wurde am Nachmittag mit Startnummer 55 eingetragen. Hier steht sie mit Désirée neben den Boxen und wartet auf das Häschen… und ich wartete auf ihren Empfang…

Evita rannte gleich dem Hasen nach – man sieht sie als kleinen beigen Punkt Unterhalb des Häuschens.

Auf der Geraden gewann sie schön an Geschwindigkeit, aber dann…

… ist sie nicht weiter dem Hasen nach in die erste Kurve reingelaufen, sondern einfach nach rechts oben zu den Leuten abgebogen!

Laut erfahrener Windhundebesitzer ein ganz typisches Anfängerverhalten. Für mich war es wichtig, dass die Kleine jetzt einfach mal ein klein wenig “Rennbahnluft” schnuppern konnte. Sie soll peu-à-peu und ganz langsam an diesen Sport herangeführt werden. Jedenfalls hatte ich den Eindruck, dass sie ordenlichen Spaß hatte. Als wir bei den ersten Läufen am Rand zugeschaut haben, hat sie ganz neugierig den Hunden und dem Hasenzug nachgeschaut und ist ziemlich zappelig gewesen 😉 Jetzt machen wir erst wieder ein Pause und lassen gute vier Wochen verstreichen. Wenn es Aramis einigermaßen gut geht und Evita Gefallen am Rennbahn-Training hat, dann darf sie weitere Einheiten absolvieren.

War ein schöner Nachmittag und eine große Freude, mal wieder Désirée und Evitas Wurfgeschwister zu sehen, die sich allsamt toll entwickelt haben!

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2 thoughts on “Evita schnuppert Rennbahnluft 01|2010

  1. ohhhh ich freu mich für euch!!!! Obwohl das ja was ganz anderes ist, als sonst mit Aramis….
    Bin schon auf die nächsten Rennbahnausflüge gespannt…besonders in der Zwischenzeit müsst ihr ja ordentlich weiter trainieren?!Habt ihr schon einen Plan dafür bekommen?

    LG Uta und Avanti

    ______________________
    Salut Uta,
    als absolute LaieIn, was einen Windhund angeht, verlasse ich mich bzgl. Training und Aufbau zum Rennen ganz und gar auf Evitas’ Züchterin, Désirée Singenberger, die seit Jahren große Erfahrungen mit Magyar Agárs hat.
    Wenn ich Désirée richtig verstanden habe, soll ich meiner Hündin auch richtig Zeit geben, um sie an diesen Sport heranzuführen. Sie ist noch nicht einmal ein Jahr alt, weder vom Körper noch vom Kopf her ausgewachsen (MAs sind übrigens, wie die DOBes auch sog. Spätentwickler). Die nächste Trainingseinheit wird sicherlich frühestens in 4 Wochen sein. Somit bleibt sie hoffentlich auch motiviert bzw. findet das Ganze immer noch spannend!
    Dann wird die Distanz langsam gesteigert und versucht, dass der Hund auch lernt, dem Hasen nachzulaufen. Irgendwann wird sie dann auch mal mit mehreren Hunden zusammenlaufen; auch das muss sie lernen. Und wenn sie dann anderthalb Jahre alt wird, können wir uns Gedanken machen, ob sie bereits die Rennlizenz machen kann.
    Bis dahin haben wir noch lange ZEIT und so lange wird uns hoffentlich Désirée wie gestern, mit Rat und Tat zur Seite stehen und uns ein wenig coachen, bis wir selbst ein wenig Erfahrung in diesem Rennzirkus gesammelt haben.

    Werde einfach weiterhin täglich mit Evita große Spaziergänge machen – sie darf ja täglich bis zu 10 km frei rennen!

    Viele liebe Grüße
    an Dich, Uta & dicke Knuddlers an Avanti,
    Bettina

  2. Hallo Bettina
    supi die Fotos also streichle Evita ganz toll von mir, das mit dem abbrechen war in ihrem Falle ganz normal !! schau mal wo der Hase läuft sie konnte ihn gar nicht mehr sehen.

    Also das ist eine mehr als super Leistung von ihr.

    grüssli desiree

    ___________________
    Salut Désirée!
    Erst einmal nochmals GROSSEN DANK, dass Du uns so genial ge-coached hast!!!
    War ja sehr aufgeregt, Du weißt, das berühmte ERSTE MAL!
    Ebenfalls war es eine tolle Erfahrung für mich, dass ich (weil Evita ja von Dir gestartet wurde), drei von Evitas Wurfgeschwistern starten lassen konnte.
    Die zarte Wicabi (auf die ich ja immer ein Äuglein werfe) hat es ja wie “im Büchlein” gemacht! So toll, wie sie die Gerade in die erste Kurve reingelaufen ist! Und dann noch mit dem Häsi gezerrt 😉
    Danach hast Du mir noch Sioux & Elsu anvertraut, die ich auch an den Start bringen durfte.
    Für mich war’s ein kleiner Trost, dass auch die Buben noch nicht ganz bis zum Ende gelaufen sind.

    Eine paar spontane Fragen zu Deiner Antwort:
    Habe auch erst auf den Fotos gesehen, dass der Hase sehr weit vor Evita war.
    – Könnte man bei einem Junghund den Hasenzug nicht dichter ziehen?
    – Oder muss der Hund lernen, auch, wenn er den Hase nicht mehr sieht, weiter zu laufen?
    Und noch was,
    Evita ist ja nach rechts abgebogen, hoch zu den Leuten, die sie logischerweise nett empfangen haben.
    – Haben wir da nun nicht eine positive Bestärkung für’s Abbiegen erzeugt?
    – Was müssen wir tun, dass die Kleine künftig durchläuft, bis der Hasenzug anhält?

    Du siehst, wir sind eben (noch) blutige Anfänger 😉

    Viele Grüße,
    Bettina

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